Erstellt am 29. Februar 2008
Abgelegt in der Kategorie Mitch's Welt von Mitch

Es ist Freitag, 16 Uhr. Nur noch 11 Tage bis zur nächsten Klausur. Ich bin gerade aus der Uni-Bib geflüchtet. Kopf ist zu. Ich kann den Laden nicht mehr sehen. Habe die Schnauze voll. Die Erkältung trägt auch ihren Teil bei. Und da ein 29. Februar ja sowieso kein richtiger Tag ist, reicht es für heute einfach. :p

Woran merkt man dass man zu viel Zeit in der Bib verbracht hat? Daran dass man die Gesichter aller Leute kennt, die jeden Tag in der selben Ecke hocken und lernen. Und das obwohl ich zwischen drei verschiedenen “Stammplätzen” rotiere. Ich würde die Anzahl der Leute die ich nun, natürlich nur vom Sehen her, aus der Bib “kenne” auf über 100 schätzen. Und da Köln auch nur ein Dorf ist, trifft man diese Leute auch dauernd an anderen Stellen wieder. Was immer eine seltsame Situation ist, da man fast, aber auch nur fast, in Versuchung gerät, diese Leute wie alte Bekannte zu grüßen. ;)

Außerdem beginnt man Spitznamen für einige Personen zu erfinden. Zum Beispiel haben wir da den “Bib-Boy” (Wink mit dem Zaunpfahl: B-Boy): Er läuft stehts im perfekt abgestimmten Hiphop-Gangster-Outfit auf, kleidet sich also so, wie es sonst nur amerikanische Gangsterrapper oder vierzehnjährige Halbstarke tun. Da er nicht schwarz ist, scheidet ersteres mit hoher Wahrscheinlichkeit aus. Folglich muss es sich um einen pubertären Hochbegabten handeln. b-)

Oder auch die “Abgefuckte Asiatin”. Ein eigentlich ziemlich niedliches Mädel asiatischer Herkunft, welches aber immer mit einem Gesicht herum läuft, als würde sie alles und jeder in der Bib höllisch ankotzen – und zu allem Übel muss sie auch noch die selbe Luft wie das ganze Gesocks atmen. Und wenn sie dann an den Reihen vorbei rauscht und man einen ihrer böse blitzenden Blicke (mit denen sie nicht geizig ist) abbekommt, dann läuft einem ein Schauer den Rücken runter. Und man weiß nicht ob das nun aus Erregung oder aus Furcht geschah. ;)

Neben weiteren, harmlosen Spitznamen wie “Die mit dem komischen Kichern”, “Stampfer”, “Britney” (sie hat mal plötzlich angefangen zu singen) oder “OHGOTT!” wäre vielleicht noch das äußerst attraktive Mädchen (vermutlich) türkischer Abstammung zu erwähnen, welches eine beeindruckende Oberweite hat und passenderweise Shirts mit mehr Ausschnitt als Stoff bevorzugt. Ihren Spitznamen werde ich aber nicht nennen, denn er ist sowohl sexistisch als auch politisch unkorrekt. Was soll ich sagen, ich mag halt Akronyme aus gleichen Buchstaben (gibt es da eigentlich einen Fachbegriff für?)... :">

Aber egal. Jetzt ist Wochenende. Montag wird alles besser. Viel Spaß euch…

5 Kommentare       

Kommentare

Annika am 29. Februar 2008 um 17:21:

Pass nur auf, wen du dir da anlachst (falls du so etwas vor hast)! Es gibt Menschen, die haben eine GROSSE Familie…. :d


Gundula am 29. Februar 2008 um 17:48:

Solche Spitznamen verteile ich auch “im Geiste”, bin mir aber unsicher,ob ich auch wissen möchte,
welche mir zugedacht werden!:(


andrej am 29. Februar 2008 um 18:10:

bester eintrag bisher, mitch! spitze! ich komme aber nicht auf den namen, den du dir ausgedacht hast, zhen de! (war gerade im JD’s, alles immer noch beim alten…)


Mitch am 29. Februar 2008 um 19:35:

@Annika: Ich lache mir gar nix an. Ich beobachte und beurteile bloß... :)

@Gundula: Ich bin sicher: Will ich nicht!

@Andrej: Toll, jetzt will ich auch ins JDs. Und das obwohl ich sonst kein Fan davon war… Ach, man will immer haben was man nicht kriegt. Life’s a bitch!


Annika am 29. Februar 2008 um 20:00:

....naaa du weißt schon, was ich mein…