... und zwar genau unter meinem Fenster! Ein penetrantes Quieken hat mich ans selbe gelockt und siehe da: Zwei konkurrierende Ratten-Clans kämpfen erbittert um die Vorherrschaft in der mittleren gelben Tonne. Leider ist es schon dunkel, sonst hätte ich ein Video gedreht…
Blut ist scheinbar noch nicht geflossen, aber gefiept wird wie doof. Und einige große Exemplare jagen einige kleinere durch die Gegend. Ich bin schon froh dass ich nicht im Erdgeschoss wohne, ein paar der Viecher könnten locker die Pfoten auf’s Fensterbrett legen und reingucken.
Ich hoffe mal dass eine der Familias bald die Oberhand gewinnt. Die Geräusche sind schon ein wenig nervig. Wenn auch noch lange nicht so nervig wie der Russe über mir, der wahlweise die VIVA Top Three (in Dauerschleife) oder aber russische Heimatmelodien in einer Lautstärke hört die die Gläser auf meinem Regal klirren lässt. Aber das ist wieder eine andere Geschichte…
So. Jetzt hats mich genug genervt. Immer mit mehreren Rechnern arbeiten, aber nur auf einem die Mails abrufen können damit die nicht über alle Rechner verteilt liegen. Webmailer nutzen? Nein danke! Zu unkomfortabel. Coole Bookmarks auf PC01 liegen? Fein, aber wie komme ich mit Laptop02 nun da dran? Alles total nervig…
Aber jetzt ist das vorbei!
Dank Portable Firefox und Portable Thunderbird und einem kleinen 256er USB-Stick. Auf allen meinen Rechnern bequem die selben Tools nutzen. Ach, ist das super. Nur sichern sollte man regelmäßig, USB-Speicher verschleisst wohl doch recht flott, und beim Surfen und Mailen setzt man schnell ein paar tausend Speicherbefehle ab…
Ampeln mögen mich nicht. Ich weiss nicht warum, habe noch nie einer etwas angetan. Aber es ist nunmal so.
Jedesmal wenn ich auf eins von diesen Teufelsdingern zu laufe springt es auf grün. Und zwar genau dann wenn ich exakt so weit davon entfernt bin dass es gerade wieder rot wird wenn ich ankomme. So ziemlich genau zwei Schritte vorm Ziel.
Dann überlege ich jedesmal ob ich nicht einfach noch schnell rüberlaufen soll, wage es aber nie. Als Neu-Kölner und Ex-Dorfkind hab ich einfach eine Phobie vor Straßen auf denen echt auch Autos fahren. Ganz besonders vor mehr als zweispurigen. Diese stellen für mich ein nahezu unüberwindbares Hinderniss dar. Hinzu kommen auch noch einige Fast-überfahren-worden-Erlebnisse aus meiner Zeit in London, wo die Leute auf Teufel-komm-raus darauf bestehen auf der falschen Seite zu fahren.
Ich stehe dann also immer recht hilflos an dieser blöden Ampel, die Autos stehen auch noch alle da und die Fahrer gucken mich blöde an. Deren Ampel springt nämlich immer erst nach genau der Zeitspanne auf grün die ich benötigt hätte um bequem über die Straße zu schlendern. Aber ich tu’s nicht. Ich weiss genau, sollte ich das einmal machen, nur ein einziges Mal, dann schaltet die Ampel des Bösen mit Sicherheit augenblicklich den Kraftfahrzeugverkehr von allen Seiten wieder zu.
Aber ihr kriegt mich nicht. Niemals!
Ich würde mir ja fast Zebrastreifen wünschen, wenn ich nicht schon herausgefunden hätte dass auf den Dingern in Köln immer die Autos Vorfahrt haben. Die hupen schon sobald sie nur sehen dass sich jemand auch nur in der Nähe eines solchen herumtreibt. Aber das ist eine andere Geschichte…
Ich bin gerade über eine Diskussion über die korrekte Bedeutung von I love you auf die Wikipedia-Seite zum Thema Ficken gestossen.
Gestossen, haha.
Wirklich lustig. Aber so richtig spaßig ist der WikiSaurus, der einem eine laaange Alternative-Wörter-Für-Ficken-Liste anbietet. Meine Favoriten: Stöpseln, buddern und eugeln (wtf?)!
Oh man! Immernoch kein Fahrrad für mich. Ich hatte große Hoffnung auf die Wohnhausverwaltung gelegt, denn die schnippt in regelmäßigen Abständen offensichtlich nicht genutzt Fahrräder von diversen Zäunen der Umgebung ab und entsorgt sie. Halbwegs erhaltene Fahrräder werden behalten und arme Studenten können, sofern sie denn zufällig davon erfahren, diese abstauben. Tja, aber wer glaubt dass in einem Studentenwohnheim halbwegs akzeptale Räder stehenbleiben würden wird früher oder später brutal auf den Boden der Realität zurückgeholt. ![]()
Also weitersuchen und auf einen Fahrradflohmarkt hoffen. Jeder war schonmal da oder hat einen Aushang gesehen, aber keiner kann einem erzählen wo das verdammte Ding denn stattfindet. Ach wie doof…