Von meinen Zahlen habe ich euch ja schon erzählt.
In den letzten Tagen ist mir ein neuer Tick aufgefallen: Beim Anfahren an Ampeln packe ich mir ans Kinn oder an die Nase! Unabsichtlich. Selbst wenn ich versuche, es nicht zu machen.
Irgendwelche Theorien irgendwer?
Er ist Engländer und gerade aus Kanada eingeflogen. Er trägt Hawaii-Hemd, zu kurze Hosen und Sandalen. Er möchte in Deutschland eine Firma gründen. Er hat rotes Haar und eine Porno-Sonnenbrille auf der Nase. Er findet, IT sei Schnee von gestern. Er hat auf den ersten Blick erkannt, dass es sich bei dem Restaurant hier auf dem Hof um ein Restaurant handelt!
Es war ein ebenso kurzes wie wirres Gespräch.
Von meiner Hühnchen-Paprika-Pfanne (und den knusprigen Auberginen zum Dippen dazu) habe ich leider kein Foto gemacht, aber da ich zur Zeit ja fleissig am Üben bin, hat es nicht lange gedauert bis wieder was neues auf dem Tisch stand:
Frittierte Putenbrust mit scharfer Chili-Paprika Hülle, extra knusprig dank Cornflakes. Lecker. Schmeckt so ähnlich wie die scharfen Hühnerstückchen (die mehr Knochen als Fleisch waren) beim Sichuan Restaurant an der 黄河路 im 沙河口区 von 大连, wenn ihr wisst was ich meine.
Dazu gebratener Reis mit Gemüse. ![]()
Das schöne am chinesischen Essen ist, dass man einfach nach belieben Fleisch und Gemüse in kleine Stücke schnibbelt und dann entscheidet was paniert, was frittiert und was gebraten wird. Und dass man mit den Resten am nächsten Tag einfach leicht variieren kann…
Schade nur, dass es doch recht aufwändig ist. Für mehr als zwei oder drei Leute wird es wohl richtig stressig. Besonders wenn man nur einen Wok hat. Und man auch selbst mitessen möchte. Und gerne alles warm hätte. Und auch möglichst alles gleichzeitig auf dem Tisch hätte.
Und man braucht eine große Spülmaschine. Eine richtig große. Meine ist schon fast zu dreiviertel voll wenn ich nur für mich alleine was mache. Die ganzen Schüsselchen zum Zwischenlagern und so…
Übrigens: Paniertes Fleisch kann man nicht so gut für den nächsten Tag mit “vorkochen”, in der Mikrowelle aufgewärmt geht die Knusprigkeit verloren… ![]()
... der einfachste einzig würdige Weg mit meinem Wok zu üben den Wok einzuweihen!
Da werden Erinnerungen wach… ![]()
Jaja, lange keinen Beitrag mehr geschrieben. Irgendwie fehlt mir die Lust dazu, es mangelt aber auch an Content. Kritische Kombination. Aber hier mal ein paar Infos im Überblick:
Vordiplom:
Ja, ich habe wider erwarten doch bestanden. Hätte ich echt nicht mit gerechnet. Ich bin zwar grundsätzlich der Typ, der seine Ergebnisse eher schlechter vermutet als sie später dann sind, aber so daneben habe ich bisher noch nicht gelegen. Alle geschriebenen Klausuren bestanden, auch die von mir als “mit Sicherheit nicht bestanden!” eingestufte K&L Klausur. Wobei ich hier wirklich vermute, dass so viele durchgefallen sind, dass der Prof aufwerten musste. Denn ich habe, glaube ich, nichtmals ausreichend Aufgaben bearbeitet um überhaupt die Mindestpunktzahl zu erreichen. Mal ganz davon abgesehen, dass ich die Aufgaben bestimmt nicht richtig gelöst habe. Gab aber zum Glück ausreichend Punkte für die Kategorie “Netter Versuch”.
Auch die letzte Klausur, Operations Management, über die ich hier nicht berichtet hatte, habe ich bestanden. Sogar gar nicht schlecht dafür, dass ich sie auch als “Null Chance” gewertet hatte. Naja, eine mathematische Klausur die ich nicht rechnerisch, sondern “in Worten” beantwortet habe – das kann ja eigentlich auch nicht gut gehen. Ging es aber doch. Das Vordiplomszeugnis habe ich jetzt also in der Hand, mit der Gesamtnote “Befriedigend” bin ich – hinsichtlich des getriebenen Aufwandes und meiner Motivation auch echt zufrieden. Schade nur, dass meine einzige 1,7 verloren gegangen ist, da diese Klausur zum damaligen Zeitpunkt nur eine “Teilklausur” war, sprich damals wurden eigentlich zwei verschiedene Klausuren (die auch an verschiedenen Tage geschrieben wurden) zweier verschiedener Vorlesungen einfach ganz frech zusammengefasst. Mit einer 3,7 im “anderen Teil” habe ich nun (denn heute sind sie getrennt und werden auch getrennt gelistet) nur zwei 2,7er auf dem Papier stehen. Aber egal, ändert am Endergebnis auch nix.
Job:
Hier nicht viel neues, außer: Meine Fortbildung habe ich erstmal pausiert. Die Gründe dafür gehören nicht hierher, sind auch nicht wichtig, denn pausiert ist pausiert und ich kann sie jederzeit wieder aufnehmen. Ansonsten durchlaufen wir gerade noch ein paar kleinere Umstrukturierungen und werden bald frisch und fröhlich ganz andere Kaliber stemmen können. Gogogo!
Wohnung:
Wie bereits angedeutet bin ich mal wieder umgezogen. Eigentlich wollte ich ja noch bis Ende des Sommersemesters in meiner WG verbleiben, aber durch ein kompliziertes Zusammenspiel verschiedener Faktoren bin ich nun doch schon früher ausgezogen und wieder auf “dem Land” gelandet. Forsbach ist aber auch echt schöner als Köln, insbesondere wenn man auf Kölner Gimmicks wie Clubs und Partymeilen so wenig Wert legt wie ich. Die neue Wohnung ist schick, groß und hält meinen Geldbeutel für die nächsten paar Jahre schön schlank. Schließlich brauchte ich die kompletten Möbel neu, meine alte Studentenbudeneinrichtung reichte bei weitem nicht aus und wurde zum Gästezimmer degradiert. Gerade wird die Küche aufgebaut und damit ist dann erstmal alles vollständig. Klar, es fehlen noch jede Menge Details, aber die kommen mit der Zeit. Fotos folgen vielleicht später mal. Ebenso wie die eine oder andere Einladung zum Grillen in meinem Garten. ![]()
Soweit so gut, ich gucke dann mal ob ich es nicht doch schaffe ab und an den einen oder anderen Text zu schreiben. Will ja schließlich nicht, dass mein Blog so ganz den Bach runtergeht. ![]()