So. Endlich kam die Mail vom DAAD mit Link auf die abzugebenden Unterlagen. In vierfacher Ausführung. Teils auf hellgrünem Papier bitte. Und das bei dem Formular, das schon grün hinterlegt ist. Gar nicht so einfach: Drucke ich Grautöne, wird der grüne Hintergrund als graue Fläche auf’s Papier gebracht, drucke ich in Farbe wird alles orange, was allerdings am persönlichen Farbverständnis/Geschmack meines Druckers liegt. Also schön die Grafiken aus dem PDF lösen, den grünen Hintergrund weiß färben, dabei versuchen die Konturen der Buchstaben nicht zu zerstören und dann flugs auf’s grüne Blättchen gebracht. Mit Schrecken entdeckt: Da muss ein Passfoto hin. Respektive vier Stück. Teure Geschichte. Gesundheitszeugnisvordruck war auch dabei, muss ich den armen Arzt jetzt quälen und es ihn viermal ausfüllen lassen oder reichen wohl Kopien?
Ausserdem gehen Gerüchte um, dass ich für mein Visum nach Frankfurt fahren muss – und zwar zum Beantragen sowie zum Abholen. Naja, das kommt erst später. Nur die Unterlagen für den DAAD müssen am 1. März vorliegen, oder besser noch, am 22. Februar beim Vortreffen. Ein Tag vor meiner Klausur, naja, bin ja schon froh dass die das nicht noch genau auf meinen Klausurtag gelegt haben.
Nun gut, zumindest weiss ich was ich in der nächsten Zeit noch machen muss. Passfotos, Reisepass, Impfungen und Gutachten besorgen. Danach Gesundheitszeugnis und HIV-Test klarmachen und schließlich das Visum-Chaos hinter mich bringen. Wenn’s denn klappt, denn ich erfahre ja erst Mitte/Ende Juli ob ich ein Selbstzahlerstipendium kriege, wenn nicht, muss ich mich selbst an den Unis bewerben. Und Visa gibt es erst mit Einladung von einer chinesischen Universität. Glaub ich. Das ist zumindest eine der Frage für’s DAAD-Vortreffen. Oh. Und den Flug sollte ich auch irgendwann schon buchen. Und überlegen wo ich denn eigentlich gerne hin möchte.
Mal schauen was ich die Woche noch so schaffe…
China. Ein Jahr. So langsam laufen die Vorbereitungen an. Gestern habe ich mich in die Liste der Bewerber für das Selbstzahlerprogramm des DAAD eingereiht. Gerade noch rechtzeitig. Denn ich bin davon ausgegangen, dass dies erst ab dem 15. Dezember möglich wäre. Falsch gedacht. Es geht nur bis zum 15. Dezember! Das war knapp. Es geht hier schließlich um den Erlass der chinesischen Studiengebühren, immerhin ein Betrag zwischen 1200USD bis Ende offen. Da hätte ich mich echt geärgert.
Aber es ist ja nocheinmal gut gegangen. Mitte bis Ende Januar kriege ich dann die notwendigen Formulare zugesendet, bis dahin soll ich doch bitte von Rückfragen absehen und mir fehlende Informationen von der Website des chinesischen Partners des DAADs, dem China Scholarship Council holen. Bei Gelegenheit.
Als nächstes stehen HIV-Test, Impfungen und der “Frag-Lara-Kaffeeklatsch” auf dem Programm, letzteres ist eine nette, kleine Fragerunde mit ein paar Kommilitonen und meiner Mitbewohnerin, die ja schon ein Jahr in China verbracht hat. Ich bin gespannt.