Sanya. Die südlichste Stadt Chinas südlichster Provinz. Die subtropische Insel Hainan. Letztes Ziel unserer Reise. Über 3000 Kilometer entfernt von unserem ersten Ziel, dem eiskalten Harbin in Chinas nördlichster Provinz Heilongjiang.
Die Anreise war wenig vielversprechend. Da wir nicht wie geplant von Hong Kong aus mit der Fähre übersetzen konnten, sind wir zunächst zurück nach Shenzhen gefahren. Von dort gab es aber leider auch keine Möglichkeit nach Hainan zu gelangen, also mussten wir noch weiter zurück, und zwar wieder nach Guangzhou. Da wir aus Fehlern nicht lernen sind wir wieder mit der Bahn gefahren (anstatt den ein oder zwei Euro teureren Bus zu nehmen) und natürlich hatten wir wieder eine zweistündige Wartezeit mitten auf der Strecke. In der Mittagssonne. Ohne Strom und somit ohne Klimaanlage. In einem völlig überfüllten Zug. Naja, zumindest hatten wir Sitzplätze. ![]()
Leider fuhr der Bus erst am späteren Abend ab und wir mussten so noch ein wenig Zeit totschlagen. Mit vollem Gepäck und ein wenig fertig mit den Nerven haben wir uns dann einfach für einige Stunden in einen McDonalds gesetzt und dort gewartet. Da ich endlich wieder Geld auf dem Konto hatte, wollte ich noch schnell etwas abheben gehen, habe aber natürlich erstmal keine Bank gefunden. Als ich eine halbe Stunde später endlich eine entdeckt hatte, war dort der ATM kaputt. Also weiter laufen. Im Endeffekt bin ich dann vom Guangzhouer Bahnhof zu Fuß bis in die Innenstadt zum Yuexiu-Park gelaufen, was ein ganz gutes Stück war, drei Stationen mit der Metro, um genau zu sein. Das mit der Metro habe ich aber erst später geschnallt, so bin ich den ganzen Weg auch wieder zurück gelaufen. ![]()
Der Bus fuhr dann zirka achteinhalb Stunden bis zum Fährhafen nach Hainan. Es war kein Schlafbus und es war höllisch eng und unbequem. Am Fähr-Terminal angekommen stellten wir dann fest, dass die Fähre gerade abgefahren war und wir zwei Stunden in dem schmutzigen, kalten Warteraum verbringen mussten. Unangenehm. Hinzu kam, dass scheinbar nicht so viele Ausländer den billigeren Weg mit der Fähre nehmen und wir somit die ganze Zeit das volle Interesse aller anderen Anwesenden auf uns zogen.
Das wurde auf der Fähre aber noch schlimmer. Nachdem wir endlich auf dem verdammten Schiff waren und uns einen Platz am Fenster besorgt hatten, wurden wir quasi zum Ausstellungsstück überhaupt. Andauernd gingen Leute am Fenster vorbei, rissen die Augen auf, blieben stehen, riefen ihre Kinder/Freunde/Familie dazu um uns dann gemeinsam ein paar Minuten lang anzustarren.
Argh. Daran werde ich mich wohl auch nie gewöhnen. Wobei ich es auf der Fähre ja noch halbwegs verstehen konnte, denn das waren zum größten Teil irgendwelche ganz armen Bauern und Arbeiter die vermutlich wirklich noch nie, nichtmals im Fernsehen, einen Ausländer gesehen hatten. Aber selbst Bonzen im Anzug starren einen hier oft aus ihrem dicken Mercedes an als wären sie noch nie zuvor vor die Tür gelassen worden. Das kann man nicht mehr mit “Ausländer sind hier halt so selten” erklären, das ist irgendwas so ein komisches Kulturdings. Naja, vielleicht schaffe ich es irgendwann mal da drüber wegzukommen. ![]()
Der zweite negative Eindruck auf der Fähre war, dass wir dort die, ich sag mal “unhübschesten”, Menschen der Welt (außer den Engländern natürlich :-” ) gesehen haben. Wir hatten schon Angst, die ganze Insel sähe so aus. Ist sicher fies das so zu sagen, aber es war wirklich kein schöner Anblick. Aber glücklicherweise hatten wir einfach ein komisches Boot erwischt und konnten später sehen, dass die Regel “Chinas Mädchen im Süden sind hübscher” auch für Hainan galt. ![]()
Die Stadt Haikou hat uns auch direkt nicht gefallen. Hässlich und schmutzig, und dann auch noch schlechtes Wetter und ziemlich kalt. Aber die Leute waren sehr nett. Nachdem wir den diversen Taxifahrern klar gemacht hatten, dass wir nicht mit ihnen sondern mit dem Bus nach Sanya fahren wollten, waren die trotzdem sehr freundlich und hilfsbereit und haben uns sogar geholfen den entsprechenden Bus zu finden. Super.
Im Bus nach Sanya, zirka 300km entfernt auf der anderen Seite der Insel, wurden wir dann wieder optimistischer. Die Landschaft wurde mit jeder Minute schöner und das Wetter schien sich auch in den Griff zu kriegen. Die Fahrt dauerte allerdings ewig, da wir überall in die kleinen Dörfer einfuhren um weitere Passagiere einzusammeln. Aber da der Bus nicht zu voll war, war es eigentlich ganz angenehm. In Sanya angekommen haben wir das letzte Stückchen zum Hostel dann noch per Taxi zurück gelegt.
Das Sanya Blusky (Lantian) Youth Hostel ist super. Es liegt direkt am Donghai Strand hat eine gemütliche, wenn auch nicht an das Hangzhouer Hostel heran reichende, Einrichtung. Dafür hat es aber den besten Service den ein Hostel überhaupt bieten kann. Die Mädels an der Rezeption sind sowas von kompetent und hilfsbereit und Peter, der Besitzer, ist einfach ein Original. Strandmatten und Handtücher sowie sonstiges Strandzubehör gibt es kostenlos und seine Wertsachen kann man für Lau im Safe hinterlegen. Zum Strand braucht ist es bloß zwei Minuten zu Fuß. Lobby und Hof werden auch von Gästen anderer Hostels frequentiert, da die Atmosphäre hier einfach besser ist. Und auch wenn man in den umliegenden, chinesischen Hotels vielleicht ein besseres Zimmer für den einen oder anderen Euro weniger am Tag bekommen kann, würde ich trotzdem keinem etwas anderes empfehlen. Echt super da! ![]()
Nach unserem ersten Tag am Strand – feiner, sauberer Sand, relativ leer, sehr sauberes Wasser – haben wir unseren Aufenthalt dort direkt auf eine Woche verlängert.
Wir haben uns am ersten Tag auch sofort einen ordentlichen Sonnenbrand zugezogen, denn an Sonnencreme hatte keiner gedacht. Und chinesische Sonnencreme enthält fast immer Bleichungsmittel, da Chinesen ja eher auf helle Haut stehen. Und für die kleine Nivea-Sonnencreme die es im Hostel für neun Euro (!) gab, waren wir zu geizig. Zumindest am ersten Tag. Danach haben wir zusammengelegt und sie doch gekauft. ![]()
Am nächsten Morgen gab es dann, zum ersten Mal in China, richtiges Frühstück. Mit echtem Kaffee, Spiegeleiern und echtem Toast. Mit Kokosnuss-Marmelade. Suuuper. Davon habe ich natürlich direkt ein paar Dosen mit nach Dalian gebracht. Wobei ich noch nicht so ganz weiß, wo ich das Zeug drauf streichen soll, denn es mangelt hier sowohl an Toast als auch an Toastern. ![]()
Danach habe ich mal wieder einen Friseur aufgesucht, denn da war in seit Weihnachten nicht mehr gewesen. Wollte mir die Haare eigentlich mal etwas länger wachsen lassen, aber konnte mich mit dem Übergangs-Chaos auf dem Kopf dann doch nicht abfinden. Das Mädel (die erste Friseuse die ich in China gesehen hatte) war scheinbar der gleichen Ansicht und hat außerdem gedacht, dass ich einfach viel zu viele Haare auf dem Kopf hätte und hat diese daher erstmal ordentlich ausgedünnt. Fühlt sich komisch an, wenn man plötzlich nur noch die Hälfte seiner Haare hat, sah aber gar nicht schlecht aus. ![]()
Als wir am dritten oder vierten Tag vom Strand wieder zurück gefahren sind haben wir keinen Platz oben bekommen und uns im unteren, hinteren Teil hingesetzt. Schon fast am Ziel angekommen wurden wir noch mit einer kleinen Fast-Tod-Unterbrechung geschockt. Bei voller Fahrt gab es plötzlich einen Riesenknall und dann war alles schwarz, alles voller Rauch. Ein doofes Gefühl. Als terrorfürchtiger Europäer denkt man zunächst mal an eine Autobombe. Wobei ich zugeben muss, gedacht habe ich erstmal gar nicht. Ich weiß eigentlich nur noch vom Knall und vom Rauch, und dann erst wieder als ich schon an der Tür stand und mich gewundert habe, wieso der verdammte Fahrer dieselbe nicht öffnet und wie zur Hölle ich es überhaupt geschafft habe von meinem Fensterplatz über meinen noch sitzenden Nachbarn hinweg zu kommen.
Frank meinte, er hätte sich hauptsächlich gewundert warum ihm (nach einer Bombe) nichts weh tut und Kathrin war wohl fest davon überzeugt jetzt hopps zu gehen.
Als wir dann Abends am Strand saßen und gemütlich ein wenig Malibu-Rum mit O-Saft trinken wollten, wurden wir ein weiteres Mal mit Explosionen konfrontiert. Abends wimmelt es am Strand nämlich nur so von Feuerwerksverkäufern die ihre, mit Sicherheit irgendwo illegal gefertigte, Ware an den Mann bringen wollen. Großen Erfolg haben sie damit bei den chinesischen Gästen, welche mit Freuden ein paar Yuan in den Himmel schießen. Was gefährlich ist, denn der Chinese an sich scheint kein Gefühl für Sicherheitsabstände und Gesundheit anderer Anwesender zu haben. Eigentlich könnte man sagen, ich hätte lieber einem sechsjährigen, schwererziehbaren, unter ADS leidenden Kind auf Koks eine Handgranate gegeben als einem der chinesischen Gäste in Sanya Feuerwerk verkauft. ![]()
Während wir da so gemütlich saßen und tranken kam nämlich ein Mann mittleren Alters an, steckte ein dicke Pappröhre von guten 15 Zentimetern Durchmesser neben uns in den Sand, stopfte ein großes Bündel hinein, zündete es und gab Fersengeld. Aus mindestens zwanzig Metern Entfernung beobachtete er dann was wohl passieren würde. Wir auch. Aber direkt daneben. Naja, mit einem unglaublichen Krach gab es sich als Granatwerfer-ähnliche Abschuss-Vorrichtung zu erkennen, welche das hineingesteckte Bündel hundert Meter in die Höhe katapultierte wo es dann mit mindestens genauso viel Lärm explodierte. Sah schön aus. Aber in der Regel sehe ich so etwas lieber von weitem. ![]()
Nachwirkungen hat die Nuss scheinbar auch nicht, denn ich konnte am nächsten Morgen ohne Probleme früh aufstehen und meinen Ausflug nach Monkey Island antreten. Alleine, denn die anderen haben sich gedrückt. Das interessanteste an der Affeninsel war eigentlich die Anreise, denn ich musste mit drei verschiedenen Bussen, mit dem Motorrad-Taxi und zuletzt noch mit einer Seilbahn fahren. Dabei ging es durch so einige Orte in denen Touristen in der Regel nicht landen. War mal was anderes. War auch ein ganz schönes Stück, denn obwohl ich bereits um halb neun Morgens losgefahren bin, war ich doch erst kurz nach Mittag am Ziel. Und wäre vermutlich noch um einiges später angekommen, denn um von Bus Nummer 2 in Bus Nummer 3 zu kommen, musste man ein Stückchen laufen und das hätte ich alleine sicher nicht so schnell gefunden. Aber der Busfahrer-Gehilfe von Bus Nummer 2 (in China gibt es in allen Bussen die ein bisschen längere Strecken fahren immer eine Art Gehilfen der sich ums Kassieren und Öffnen der Türen kümmert. Und die Leute an den Haltestellen anschreit.) hat mich direkt als Kandidat für ein ordentliches Verlaufen erkannt und mich an eine chinesische Familie angehangen die auch nach Monkey Island wollte.
Aufgezwängt könnte man sagen, denn die schienen nicht sonderlich glücklich darüber zu sein und haben sich geweigert mit mir zu reden. Waren eben keinen netten Süd-Chinesen.
War mir aber eigentlich auch lieber, so konnte ich mich schnell und problemlos absetzen als wir an der Seilbahn ankamen.
Dort war es aber nicht ganz so spannend wie erhofft. Affen gab es zwar in großer Menge, aber wegen der Mittagssonne (und da ich mich an die Sicherheitsvorschriften gehalten habe) lagen sie meistens relaxt irgendwo im Schatten und machten keine Anstalten mir meine Kamera oder sonstigen Gegenstände zu entreißen.
Da sich die asiatischen Gäste nur in großen, lärmenden Gruppen über die Insel bewegt haben und ich keine Lust hatte einem Führer mit Megafon hinterher zu laufen, bin ich auf eigene Faust losgezogen und hatte so ziemlich meine Ruhe. An die Affen konnte man auch verdammt nah rangehen und ein paar Fotos machen, aber da ich ja alleine war, war es etwas schwierig mich selbst mit einem unserer Urahnen abzulichten.Neben Affen in Bäumen, Affen auf der Wiese und einigen Affen im Wasser gab es auch ein paar Shows wo man sich Affen auf Fahrrädern und Affen im Kleidchen anschauen konnte. Die waren aber nicht sonderlich interessant, außerdem relativ gemein, da es eine Zuckerbrot und Peitsche Dressur war und die Peitsche eine nicht unwesentliche Rolle dabei spielte.
Man konnte sich auch Affenfutter kaufen, welches einem ein Aufseher dann auf den Kopf legte und man so unglaublich lustige Fotos mit einem Affen auf dem Kopf machen konnte. Das hatte ich zwar sowieso nicht vor und nachdem ich gesehen hatte, wie so ein wild gewordenes Tier einer Frau dabei an den Haaren zerrte, wäre das nichtmals eine Option für mich gewesen wenn jemand dafür gezahlt hätte. Ich glaube das hat weh getan. Haha.Abend sind wir dann Burger essen gegangen (richtige, echte Burger in einem Ami-Laden) und haben danach noch etwas am Strand getrunken. Zum Glück habe ich mich wider meiner Natur gegen Bier und für Wein entschieden, was mich davor bewahrt hat wie die beiden Biertrinker die nächsten paar Tage mit ordentlichen Magen-Darm-Problemen auf dem Zimmer zu verbringen.
Am selben Tag haben wir uns dann noch um unsere Rückreise gekümmert. Da wir das Chaos an den Bahnhöfen ja bereits gesehen hatten, hatten wir keine große Hoffnung noch in vernünftiger Zeit interessante Verbindungen in Richtung Heimat zu finden. Und haben uns von daher entschieden uns einen weiteren Flug zu gönnen. Leider kosteten alle Flüge in der nächsten Zeit über 200 Euro, was uns einfach zu viel war. Aber am Tag an dem das Frühlingsfest endlich anfangen sollte, gab es einen Flug für nur 60 Euro. Den haben wir dann auch genommen, denn selbst mit den Kosten für weitere neun Tage auf Hainan war es immer noch billiger als sofort abzureisen. Und 17 Tage Sonne waren auch recht verlockend. ![]()
Am Hotel gab es direkt einen kleinen Rundweg durch den Regenwald den wir auch sofort abgelaufen sind. Mit nur knapp zwei Kilometern war er zwar nicht sonderlich lang, aber die Hitze und vor allem die vielen (verdammt vielen) Treppen haben es doch zu einem recht anstrengenden Ausflug werden lassen. Aber trotzdem spannend! Wir waren, bis auf ein kurzes Kreuzen mit einer chinesischen Reisegruppe, vollkommen allein und konnten in aller Ruhe und ohne störendes Volk alles anschauen. So ein Dschungel ist doch schon was ganz anderes als so ein gewöhnlicher Wald. Höhepunkt des Rundgangs war das plötzliche Ende desselben an einem riesigen Felsbrocken.
Da wir keine Lust hatten, den gleichen Weg zurück zu laufen, sind wir einfach mal drauf geklettert und haben gesehen, dass es auf der anderen Seite weiter ging. Nachdem wir alle die nicht ganz so triviale (aber auch nicht allzu schwierige) Kletterpartie hinter uns gebracht hatten, haben wir dann festgestellt, dass der Weg eigentlich gar nicht aufgehört hatte, sondern lediglich unter dem Felsen hindurch führte. Kann aber auch wirklich keiner ahnen, dass man durch eine maximal einen Meter hohe Höhle hindurch kriechen soll.Als wir wieder zurück am Hotel waren, waren wir vollkommen fertig und es wurde auch schon langsam dunkel. Da man mitten im Wald nicht sonderlich viele Ausgehmöglichkeiten hat, haben wir uns einfach nur bei einem Bier zusammengesetzt und Karten gespielt. So konnten wir am nächsten Tag auf halbwegs früh weiter ziehen um noch etwas vom Urwald zu Gesicht zu bekommen bevor wir wieder heim mussten. Eine Nacht im Regenwald ist übrigens auch was ganz anderes. Zunächst einmal gibt es natürlich wenig Licht. Wenn wir unsere Lampen im Zimmer ausgeschaltet hatten eigentlich gar keins. Dafür gibt es Sterne. Und zwar viele. So viele Sterne habe ich noch nie im Leben gesehen! Und dazu die Geräusche. Solche Geräusche hört man sonst nur in irgendwelchen Abenteuer-Filmen im Kino. Meisten kurz bevor die Bestie aus dem Gebüsch bricht und alles nieder macht.
Gruselig, aber verdammt cool!
Wir sind dann einfach mal in Richtung der angepeilten Ecke los gelaufen weil dort auch ein Hotel lag (recht am Anfang der Strecke) in dem wir uns mal erkundigen wollten wie wir das Problem am Besten lösen könnten. Kaum ein paar hundert Meter gelaufen, entdeckten wir ein kleines Restaurant an der Straße. Da wir Hunger hatten, sind wir dort einfach mal eingefallen. Blöderweise haben wir lediglich gefragt ob wir dort etwas essen könnten, so hat uns der Besitzer einfach an einen Tisch verwiesen und uns in Ruhe gelassen. Wir hätten besser gefragt ob er uns auch was zu essen machen könnte.
Während uns das langsam aufging, sahen wir einen geparkten Kleinbus auf dem Hof. Hey! Damit könnten wir die 12 Kilometer doch sicher schnell schaffen.
Nach dem erfrischenden Bad mussten wir uns aber auch schon wieder auf den Rückweg machen und sind, deutsche Pünktlichkeit, auf die Minute genau zwei Stunden nachdem wir losgezogen waren wieder am Bus eingekehrt. Der gute Mann hat uns dann brav (aber langsam) bis vor die Haustür des Hostels gefahren und sich dann wieder auf den langen Heimweg gemacht.
Den nächsten Tag haben wir dann nochmal am Strand verbracht und einen weiteren Tag später ging es dann auch schon weiter nach Beijing. Dort haben wir einen halbwegs günstigen Flug nach Dalian bekommen und sind rechtzeitig wieder zu Hause angekommen um die Stadt in Flammen beobachten zu können…
Neid!
Ich bin ganz traurig,dass der Bericht jetzt schon zu Ende ist!![]()
Aber Du machst ja noch eine Reise!
Die Fotos sind auch sehr interessant!
Hi Mitch,
Dein Reisebericht ist toll. Wo hast Du das bloß alles zwischengespeichert? Im Hirn? Auf Papier? Oder im Laptop (hattest Du den eigentlich mit?)?
Papas Frage würde mich auch mal interessieren – naja, nicht die Frage, sondern deine Antwort darauf!
Ist ja krass, wieviel du von den einzelnen Reisezielen noch weißt und dass du auch noch alles so detailliert erzählen kannst!
Also ich bin ja mal gespannt, ob du dich, wenn du wieder hier bist, nicht irgendwie “langweilen” wirst. Sooo super spannende Sachen gibt es hier ja nun nicht und man kann sich auch nicht ewig mit Pizza und Döner essen die Zeit vertreiben!
”
Der letzte Smiley sollte eigentlich der pfeifende Smiley sein…keine Ahnung, warum der nun so aussieht!
tach ming jung…![]()
zu den servicekräfteschlangestehbild…
ich hab gehört das die chinesen einmal im monat ´´gute manieren`` trainieren und ´´in der schlange anstehen`` wegen olympia 2008.
hast du da was von mitbekommen???
ansonsten super bilder und echt beneidenswerte reise. hast bestimmt noch lust auf uni, wa?hehe…
greetz dirk
[...] zum Urlaub machen meiner Meinung nach absolut ungeeignet. Also nach Xiamen. Oder wieder nach Sanya. Aber auch hier: Keine oder nur extrem teure [...]
[...] finde ich das Wort total schrecklich, denn als ich in Sanya unterwegs war, habe ich einer Gruppe amerikanischer Klischee-Blondinen zuhören müssen, [...]
@Andrej: Nicht mehr lange. Oder?
@Gundula: Ja, aber da werde ich nur drei oder vier Orte ansteuern. Glaube ich.
@Gerd: Klassisches Tagebuch auf Papier. Naja, nicht so richtig, eher Stichworte. Aber eben auch Details.
@Annika: Tagebuch!
Und wenn ich hier nicht gerade reise, dann ist das Leben auch nicht sonderlich spannend.
Ähnlich wie in Deutschland, nur eben ohne Pizza und Döner.
@Dirk: Also die standen an weil die zur Arbeit wollten. Die Geschichte von dir hört sich zwar schräg an, aber mittlerweile traue ich den Chinesen alles zu. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass die praktisch üben in der Schlange zu stehen, aber ein Plakat wie man das richtig macht, hängt bestimmt irgendwo. So wie das komische Müll-Wegwerfen-Plakat in unserem Aufzug.