Erstellt am 28. Februar 2007
Abgelegt in der Kategorie China - Mittendrin von Mitch

Sanya. Die südlichste Stadt Chinas südlichster Provinz. Die subtropische Insel Hainan. Letztes Ziel unserer Reise. Über 3000 Kilometer entfernt von unserem ersten Ziel, dem eiskalten Harbin in Chinas nördlichster Provinz Heilongjiang.

Die Anreise war wenig vielversprechend. Da wir nicht wie geplant von Hong Kong aus mit der Fähre übersetzen konnten, sind wir zunächst zurück nach Shenzhen gefahren. Von dort gab es aber leider auch keine Möglichkeit nach Hainan zu gelangen, also mussten wir noch weiter zurück, und zwar wieder nach Guangzhou. Da wir aus Fehlern nicht lernen sind wir wieder mit der Bahn gefahren (anstatt den ein oder zwei Euro teureren Bus zu nehmen) und natürlich hatten wir wieder eine zweistündige Wartezeit mitten auf der Strecke. In der Mittagssonne. Ohne Strom und somit ohne Klimaanlage. In einem völlig überfüllten Zug. Naja, zumindest hatten wir Sitzplätze. :)


Reiselustige Meute.
Am Guangzhouer Bahnhof angekommen, mussten wir feststellen, dass das große Reise-Chaos zum Frühlingsfest bereits in vollem Gange war. Schon auf dem Bahnhofsvorplatz warteten tausende von Menschen. Alle Züge nach Haikou (der Provinzhauptstadt von Hainan) waren bereits ausgebucht. Da wir nicht in Guangzhou übernachten wollten, sind wir dann zum Busbahnhof gelaufen wo wir auch noch Bustickets nach Haikou ergattern konnten.

Leider fuhr der Bus erst am späteren Abend ab und wir mussten so noch ein wenig Zeit totschlagen. Mit vollem Gepäck und ein wenig fertig mit den Nerven haben wir uns dann einfach für einige Stunden in einen McDonalds gesetzt und dort gewartet. Da ich endlich wieder Geld auf dem Konto hatte, wollte ich noch schnell etwas abheben gehen, habe aber natürlich erstmal keine Bank gefunden. Als ich eine halbe Stunde später endlich eine entdeckt hatte, war dort der ATM kaputt. Also weiter laufen. Im Endeffekt bin ich dann vom Guangzhouer Bahnhof zu Fuß bis in die Innenstadt zum Yuexiu-Park gelaufen, was ein ganz gutes Stück war, drei Stationen mit der Metro, um genau zu sein. Das mit der Metro habe ich aber erst später geschnallt, so bin ich den ganzen Weg auch wieder zurück gelaufen. :-w

Der Bus fuhr dann zirka achteinhalb Stunden bis zum Fährhafen nach Hainan. Es war kein Schlafbus und es war höllisch eng und unbequem. Am Fähr-Terminal angekommen stellten wir dann fest, dass die Fähre gerade abgefahren war und wir zwei Stunden in dem schmutzigen, kalten Warteraum verbringen mussten. Unangenehm. Hinzu kam, dass scheinbar nicht so viele Ausländer den billigeren Weg mit der Fähre nehmen und wir somit die ganze Zeit das volle Interesse aller anderen Anwesenden auf uns zogen.

Das wurde auf der Fähre aber noch schlimmer. Nachdem wir endlich auf dem verdammten Schiff waren und uns einen Platz am Fenster besorgt hatten, wurden wir quasi zum Ausstellungsstück überhaupt. Andauernd gingen Leute am Fenster vorbei, rissen die Augen auf, blieben stehen, riefen ihre Kinder/Freunde/Familie dazu um uns dann gemeinsam ein paar Minuten lang anzustarren. :o Argh. Daran werde ich mich wohl auch nie gewöhnen. Wobei ich es auf der Fähre ja noch halbwegs verstehen konnte, denn das waren zum größten Teil irgendwelche ganz armen Bauern und Arbeiter die vermutlich wirklich noch nie, nichtmals im Fernsehen, einen Ausländer gesehen hatten. Aber selbst Bonzen im Anzug starren einen hier oft aus ihrem dicken Mercedes an als wären sie noch nie zuvor vor die Tür gelassen worden. Das kann man nicht mehr mit “Ausländer sind hier halt so selten” erklären, das ist irgendwas so ein komisches Kulturdings. Naja, vielleicht schaffe ich es irgendwann mal da drüber wegzukommen. :p

Der zweite negative Eindruck auf der Fähre war, dass wir dort die, ich sag mal “unhübschesten”, Menschen der Welt (außer den Engländern natürlich :-” ) gesehen haben. Wir hatten schon Angst, die ganze Insel sähe so aus. Ist sicher fies das so zu sagen, aber es war wirklich kein schöner Anblick. Aber glücklicherweise hatten wir einfach ein komisches Boot erwischt und konnten später sehen, dass die Regel “Chinas Mädchen im Süden sind hübscher” auch für Hainan galt. ;)

Die Stadt Haikou hat uns auch direkt nicht gefallen. Hässlich und schmutzig, und dann auch noch schlechtes Wetter und ziemlich kalt. Aber die Leute waren sehr nett. Nachdem wir den diversen Taxifahrern klar gemacht hatten, dass wir nicht mit ihnen sondern mit dem Bus nach Sanya fahren wollten, waren die trotzdem sehr freundlich und hilfsbereit und haben uns sogar geholfen den entsprechenden Bus zu finden. Super.

Im Bus nach Sanya, zirka 300km entfernt auf der anderen Seite der Insel, wurden wir dann wieder optimistischer. Die Landschaft wurde mit jeder Minute schöner und das Wetter schien sich auch in den Griff zu kriegen. Die Fahrt dauerte allerdings ewig, da wir überall in die kleinen Dörfer einfuhren um weitere Passagiere einzusammeln. Aber da der Bus nicht zu voll war, war es eigentlich ganz angenehm. In Sanya angekommen haben wir das letzte Stückchen zum Hostel dann noch per Taxi zurück gelegt.

Das Sanya Blusky (Lantian) Youth Hostel ist super. Es liegt direkt am Donghai Strand hat eine gemütliche, wenn auch nicht an das Hangzhouer Hostel heran reichende, Einrichtung. Dafür hat es aber den besten Service den ein Hostel überhaupt bieten kann. Die Mädels an der Rezeption sind sowas von kompetent und hilfsbereit und Peter, der Besitzer, ist einfach ein Original. Strandmatten und Handtücher sowie sonstiges Strandzubehör gibt es kostenlos und seine Wertsachen kann man für Lau im Safe hinterlegen. Zum Strand braucht ist es bloß zwei Minuten zu Fuß. Lobby und Hof werden auch von Gästen anderer Hostels frequentiert, da die Atmosphäre hier einfach besser ist. Und auch wenn man in den umliegenden, chinesischen Hotels vielleicht ein besseres Zimmer für den einen oder anderen Euro weniger am Tag bekommen kann, würde ich trotzdem keinem etwas anderes empfehlen. Echt super da! :)>-

Nach unserem ersten Tag am Strand – feiner, sauberer Sand, relativ leer, sehr sauberes Wasser – haben wir unseren Aufenthalt dort direkt auf eine Woche verlängert. :) Wir haben uns am ersten Tag auch sofort einen ordentlichen Sonnenbrand zugezogen, denn an Sonnencreme hatte keiner gedacht. Und chinesische Sonnencreme enthält fast immer Bleichungsmittel, da Chinesen ja eher auf helle Haut stehen. Und für die kleine Nivea-Sonnencreme die es im Hostel für neun Euro (!) gab, waren wir zu geizig. Zumindest am ersten Tag. Danach haben wir zusammengelegt und sie doch gekauft. ;)


Cocktails an der Strandpromenade.
Am ersten Abend, bei den ersten Cocktails am Strand, haben wir allerdings auch direkt den Preis für ein solches Urlaubsparadies erlebt. Denn obwohl die Provinz eher arm ist (und vor ihrer touristischen Erschließung wohl beinahe zu den ärmsten Gebieten der Welt zählte), so war man doch relativ sicher vor irgendwelchen Bettler-Horden. Was es allerdings massenweise gab, waren kleine Händler die einem alles mögliche Zeug andrehen wollten. Zum Beispiel Blumen. Oder Ferngläser (WTF?). Aber nicht an der Promenade, denn die erste Blumenfau, die an unserem Tisch erschien, hatte kaum ihren Text herunter gerasselt als schon ein Soldat angelaufen kam und sie ziemlich rabiat von uns weg zerrte. Nachdem er ihr androhte ihre Blumen kaputt zu machen, hat sie dann auch aufgegeben und sich getrollt. Es ist natürlich angenehmer wenn man nicht alle paar Minuten genervt wird, aber ein komisches Gefühl war es schon.

Am nächsten Morgen gab es dann, zum ersten Mal in China, richtiges Frühstück. Mit echtem Kaffee, Spiegeleiern und echtem Toast. Mit Kokosnuss-Marmelade. Suuuper. Davon habe ich natürlich direkt ein paar Dosen mit nach Dalian gebracht. Wobei ich noch nicht so ganz weiß, wo ich das Zeug drauf streichen soll, denn es mangelt hier sowohl an Toast als auch an Toastern. :)

Danach habe ich mal wieder einen Friseur aufgesucht, denn da war in seit Weihnachten nicht mehr gewesen. Wollte mir die Haare eigentlich mal etwas länger wachsen lassen, aber konnte mich mit dem Übergangs-Chaos auf dem Kopf dann doch nicht abfinden. Das Mädel (die erste Friseuse die ich in China gesehen hatte) war scheinbar der gleichen Ansicht und hat außerdem gedacht, dass ich einfach viel zu viele Haare auf dem Kopf hätte und hat diese daher erstmal ordentlich ausgedünnt. Fühlt sich komisch an, wenn man plötzlich nur noch die Hälfte seiner Haare hat, sah aber gar nicht schlecht aus. :)


Ja, da wohnen Leute drin.
Am dritten Tag sollte es eigentlich nach Monkey Island gehen, einer kleinen Insel an der Küste auf der man durch eine Art Forschungszentrum laufen kann und dabei Affen in halbwegs freier Wildbahn sieht. Aber leider haben es meine Mitreisenden nicht aus dem Bett geschafft und mein Versuch alleine dort hin zu fahren scheiterte daran, dass ich zunächst zu spät los fuhr und dann noch kleinere Probleme hatte, den Busbahnhof zu finden. Als ich endlich dort war, war es schon fast Mittag und da die Viecher eher morgens aktiv sind, bin ich wieder zurück gefahren. Außerdem habe ich am Busbahnhof festgestellt, dass die Batterien meiner Kamera scheinbar nicht aufgeladen hatten, und das wäre auch doof gewesen. Auf der Heimfahrt bin ich noch an einer Brücke über Sanyas Fluss (der heißt echt nur “Sanya River”) ausgestiegen um ein paar Fotos von den alten Booten und Hütten dort zu machen und habe noch einmal festgestellt, dass die Batterien meiner Kamera scheinbar nicht richtig aufgeladen hatten. Während ich mich darüber ärgerte dass ich so blöd war, bemerkte ich, dass doch alles ok war und dass das Objektiv lediglich deshalb nicht ausfuhr, weil die Kamera erstmal wissen wollte was wir überhaupt für einen Tag haben. Noch blöder. #-o Naja, es wäre eh zu spät für die Insel gewesen und so konnte ich wenigstens noch ein paar Bilder von den Booten machen.


Ein bisschen gezogen hat es schon.
Mittags sind wir dann zu einem anderen Strand gefahren. Der lag ein bisschen weiter weg und war noch größer, noch schöner und noch leerer und vor allem gab es dort kostenlose Sonnenschirme, was bei unseren Sonnenbränden eine gute Idee war. Dorthin kam man mit lustigen, alten Doppeldecker-Bussen deren oberer Teil sogar offen war. Macht Spaß, auch wenn es ein klein wenig zieht. ;) Diesen Strand haben wir dann eigentlich immer vorgezogen und waren bloß noch ein oder zwei Mal am Strand direkt beim Hostel.

Als wir am dritten oder vierten Tag vom Strand wieder zurück gefahren sind haben wir keinen Platz oben bekommen und uns im unteren, hinteren Teil hingesetzt. Schon fast am Ziel angekommen wurden wir noch mit einer kleinen Fast-Tod-Unterbrechung geschockt. Bei voller Fahrt gab es plötzlich einen Riesenknall und dann war alles schwarz, alles voller Rauch. Ein doofes Gefühl. Als terrorfürchtiger Europäer denkt man zunächst mal an eine Autobombe. Wobei ich zugeben muss, gedacht habe ich erstmal gar nicht. Ich weiß eigentlich nur noch vom Knall und vom Rauch, und dann erst wieder als ich schon an der Tür stand und mich gewundert habe, wieso der verdammte Fahrer dieselbe nicht öffnet und wie zur Hölle ich es überhaupt geschafft habe von meinem Fensterplatz über meinen noch sitzenden Nachbarn hinweg zu kommen. :d Frank meinte, er hätte sich hauptsächlich gewundert warum ihm (nach einer Bombe) nichts weh tut und Kathrin war wohl fest davon überzeugt jetzt hopps zu gehen.


Reifen durchgeschlagen.
Naja, wie sich herausstellte haben wir alle leicht überreagiert, denn es war “bloß der Stoßdämpfer geplatzt” und “lediglich der Reifen durch den Boden geschlagen” was dazu führte, “dass nur ein wenig Qualm und Dreck” durch das entstandene Loch ins Fahrzeug geraten war. Auch das hätte anders enden können, aber ist es ja zum Glück nicht und als der Fahrer endlich den Knopf zum Öffnen der Türe gefunden hatte und alle draußen waren, da war der Schock auch schon vorbei. Im Nachhinein betrachtet war es schon ein wenig seltsam wie man auf solche Dinge reagiert, denn ich hätte auch einfach das Fenster neben mir öffnen können und so den Rauch herauslassen können und sogar schneller aus dem Bus heraus gekonnt. Außerdem komisch war, dass alles, abgesehen vom Knall, ganz still war. Niemand hat geschrieen, keine Kinder haben geweint. Keiner hat gedrängelt (und das können Chinesen sonst sehr gut) und alle sind ruhig und brav aus dem Fahrzeug ausgestiegen. Und das bevor klar war dass keine Gefahr mehr droht. Denn restlichen Weg nach Hause sind wir dann lieber zu Fuß gegangen, aber am nächsten Tag schon wieder in den alten Doppeldecker gestiegen. ;)

Als wir dann Abends am Strand saßen und gemütlich ein wenig Malibu-Rum mit O-Saft trinken wollten, wurden wir ein weiteres Mal mit Explosionen konfrontiert. Abends wimmelt es am Strand nämlich nur so von Feuerwerksverkäufern die ihre, mit Sicherheit irgendwo illegal gefertigte, Ware an den Mann bringen wollen. Großen Erfolg haben sie damit bei den chinesischen Gästen, welche mit Freuden ein paar Yuan in den Himmel schießen. Was gefährlich ist, denn der Chinese an sich scheint kein Gefühl für Sicherheitsabstände und Gesundheit anderer Anwesender zu haben. Eigentlich könnte man sagen, ich hätte lieber einem sechsjährigen, schwererziehbaren, unter ADS leidenden Kind auf Koks eine Handgranate gegeben als einem der chinesischen Gäste in Sanya Feuerwerk verkauft. ;)

Während wir da so gemütlich saßen und tranken kam nämlich ein Mann mittleren Alters an, steckte ein dicke Pappröhre von guten 15 Zentimetern Durchmesser neben uns in den Sand, stopfte ein großes Bündel hinein, zündete es und gab Fersengeld. Aus mindestens zwanzig Metern Entfernung beobachtete er dann was wohl passieren würde. Wir auch. Aber direkt daneben. Naja, mit einem unglaublichen Krach gab es sich als Granatwerfer-ähnliche Abschuss-Vorrichtung zu erkennen, welche das hineingesteckte Bündel hundert Meter in die Höhe katapultierte wo es dann mit mindestens genauso viel Lärm explodierte. Sah schön aus. Aber in der Regel sehe ich so etwas lieber von weitem. :p


Grill-Party. Mit Drogen.
Ein paar Tage später, mittlerweile war auch Martin aus Dalian angereist, wurde ein Barbecue-Abend vom Hostel organisiert. Für eigentlich zu viel Geld konnte man sich aus Fleisch, Fisch und verschiedenen Gemüsen seine eigenen Spießchen basteln und grillen. War ziemlich nett, besonders als die Drogen aufgetischt wurden. ;) Auf dem Aushänger des Events waren “Drugs” schon mit aufgeführt, da in China Drogenbesitz, Verkauf und Konsum aber übelst bestraft wird, haben wir das als (seltsamen) Scherz abgetan. Falsch. Denn Drogen gab es wirklich. Wenn auch in anderer Form als gedacht. Die lokale Droge stellte sich als Betelnuss heraus, ein in China (und ich denke auch in Deutschland) legales “Genussmittel”. Die Nuss, oder eher gesagt ein Viertel davon, wird zusammen mit einem Blatt zerkaut, der Saft wird ausgespuckt (wir hatten uns schon vorher über die ganzen, roten Flecken in der Stadt gewundert). Die Wirkung zeigt sich zunächst darin, dass einem verdammt warm wird, einigen ist sogar richtig der Schweiß ausgebrochen. Danach wird alles ein wenig schummrig und lustiger. Der ganze Spaß ist aber nach maximal zehn Minuten wieder vorbei. Wenn man erst ein paar Nüsse hinter sich hat, wird die Wirkung etwas stärker um dann aber bald immer weniger zu werden und später fast ganz aus zu bleiben. Glücklicherweise. Denn wenn auch die eine oder andere Nuss nicht schadet, so kann der regelmäßige Verzehr Zahnfleisch und Zähnen echten Schaden zufügen. Überdosierungen sollen sogar zu Vergiftungen führen können. Das haben wir aber erst am nächsten Tag nachgelesen, so dass die erste Betelnuss-Erfahrung ungetrübt blieb. ;)

Nachwirkungen hat die Nuss scheinbar auch nicht, denn ich konnte am nächsten Morgen ohne Probleme früh aufstehen und meinen Ausflug nach Monkey Island antreten. Alleine, denn die anderen haben sich gedrückt. Das interessanteste an der Affeninsel war eigentlich die Anreise, denn ich musste mit drei verschiedenen Bussen, mit dem Motorrad-Taxi und zuletzt noch mit einer Seilbahn fahren. Dabei ging es durch so einige Orte in denen Touristen in der Regel nicht landen. War mal was anderes. War auch ein ganz schönes Stück, denn obwohl ich bereits um halb neun Morgens losgefahren bin, war ich doch erst kurz nach Mittag am Ziel. Und wäre vermutlich noch um einiges später angekommen, denn um von Bus Nummer 2 in Bus Nummer 3 zu kommen, musste man ein Stückchen laufen und das hätte ich alleine sicher nicht so schnell gefunden. Aber der Busfahrer-Gehilfe von Bus Nummer 2 (in China gibt es in allen Bussen die ein bisschen längere Strecken fahren immer eine Art Gehilfen der sich ums Kassieren und Öffnen der Türen kümmert. Und die Leute an den Haltestellen anschreit.) hat mich direkt als Kandidat für ein ordentliches Verlaufen erkannt und mich an eine chinesische Familie angehangen die auch nach Monkey Island wollte.

Aufgezwängt könnte man sagen, denn die schienen nicht sonderlich glücklich darüber zu sein und haben sich geweigert mit mir zu reden. Waren eben keinen netten Süd-Chinesen. :) War mir aber eigentlich auch lieber, so konnte ich mich schnell und problemlos absetzen als wir an der Seilbahn ankamen.


Monkey Island Seilbahn.
Die Seilbahn war mir nach der Erfahrung im Doppeldecker doch etwas unheimlich, aber es war nun mal der einzige Weg auf die Insel und ich war ja schon so weit gekommen. Sah auch alles recht stabil aus und wurde stolz mit “Chinas längster, übers Wasser führende Seilbahn” beworben. Und hat es auch geschafft mich auf das Eiland zu bringen.

Dort war es aber nicht ganz so spannend wie erhofft. Affen gab es zwar in großer Menge, aber wegen der Mittagssonne (und da ich mich an die Sicherheitsvorschriften gehalten habe) lagen sie meistens relaxt irgendwo im Schatten und machten keine Anstalten mir meine Kamera oder sonstigen Gegenstände zu entreißen.


Entfernte Verwandte.
Da sich die asiatischen Gäste nur in großen, lärmenden Gruppen über die Insel bewegt haben und ich keine Lust hatte einem Führer mit Megafon hinterher zu laufen, bin ich auf eigene Faust losgezogen und hatte so ziemlich meine Ruhe. An die Affen konnte man auch verdammt nah rangehen und ein paar Fotos machen, aber da ich ja alleine war, war es etwas schwierig mich selbst mit einem unserer Urahnen abzulichten.

Neben Affen in Bäumen, Affen auf der Wiese und einigen Affen im Wasser gab es auch ein paar Shows wo man sich Affen auf Fahrrädern und Affen im Kleidchen anschauen konnte. Die waren aber nicht sonderlich interessant, außerdem relativ gemein, da es eine Zuckerbrot und Peitsche Dressur war und die Peitsche eine nicht unwesentliche Rolle dabei spielte.


Spaß mit Affen auf dem Kopf.
Man konnte sich auch Affenfutter kaufen, welches einem ein Aufseher dann auf den Kopf legte und man so unglaublich lustige Fotos mit einem Affen auf dem Kopf machen konnte. Das hatte ich zwar sowieso nicht vor und nachdem ich gesehen hatte, wie so ein wild gewordenes Tier einer Frau dabei an den Haaren zerrte, wäre das nichtmals eine Option für mich gewesen wenn jemand dafür gezahlt hätte. Ich glaube das hat weh getan. Haha. ;)

Abend sind wir dann Burger essen gegangen (richtige, echte Burger in einem Ami-Laden) und haben danach noch etwas am Strand getrunken. Zum Glück habe ich mich wider meiner Natur gegen Bier und für Wein entschieden, was mich davor bewahrt hat wie die beiden Biertrinker die nächsten paar Tage mit ordentlichen Magen-Darm-Problemen auf dem Zimmer zu verbringen. :d


Das Bier rechts im Bild war böse.
Dumm war nur, dass wir uns für den nächsten Tag für Scuba Diving angemeldet hatten und das erstmal verschieben mussten. Dabei wollte ich doch so gerne mal an meinem Geburtstag tauchen gehen. :(( Am nächsten Tag waren die beiden immer noch nicht wieder fit, so dass wir dann doch ohne sie fahren mussten. Verstanden habe ich die Logik dabei nicht so ganz, denn den Termin noch einmal zu verschieben ging nicht, aber die beiden haben ihr Geld problemlos zurückbekommen. Wir haben versucht zu erklären, dass es doch sinniger wäre den Termin zu verschieben und Geld von vier Leuten zu bekommen anstatt nur von zweien, aber da wollten die sich nicht drauf einlassen. Naja, wer kein Geld haben will, der soll auch keines kriegen. :)


Kleidsam.
Tauchen war lustig, ich würde es aber in der Form nicht noch einmal machen. Nachdem wir einen bösen Zettel unterschrieben hatten, auf dem etwas von der Art “Egal was passiert und wer stirbt – das Tauchunternehmen ist nicht schuld” stand, ging es per Boot zu einer Insel vor der Küste. Dort wurden wir gefragt ob wir Tauchscheine hätten und als wir verneinten hieß es sofort, dass wir nicht alleine tauchen dürften. Kein Problem dachte ich mir, denn das hatte ich auch nicht erwartet. Schließlich kann ja auch so einiges passieren und muss so einiges beachtet werden. Womit ich aber nicht gerechnet hatte war, dass wir uns nichtmals alleine bewegen durften. Wir wurden also die ganze Zeit von unseren “Trainern” an der Flasche gepackt und von Koralle zu Koralle gezerrt. Versuche, einfach mal auszubrechen und weg zu schwimmen, wurden stets unterbunden. Schade eigentlich. Aber es war im Großen und Ganzen doch auch so ganz interessant, ein wenig nervig war bloß noch, dass wir das (teure) Unterwasser-Foto-Programm bestellt hatten und von daher dauernd auf irgendwelche Korallen gelegt wurden um für Bilder zu posieren. Das fand ich ein wenig seltsam, denn ich dachte immer Korallen wären gefährdet und man sollte die Finger davon lassen um sie nicht kaputt zu machen. Habe ich auch versucht, aber mein Trainer hat mich solange energisch dagegen gedrückt bis ich das letztendlich aufgegeben habe.


Taucher-Mitch und Taucher-Kathrin.
Naja, Korallen habe ich jetzt zur Genüge gesehen, wenn ich so etwas nochmal machen sollte, dann mache ich vorher einen richtigen Schein und gehe irgendwo tauchen wo es mehr Fische gibt. Denn dort habe ich nicht allzu viele gesehen. Kann aber sein, dass ich mir da zu viel erhofft habe, denn alles was ich an Unterwasseraufnahmen gesehen habe stammt aus teuren Hollywood-Produktionen oder Dokumentationen über das australische Great Barrier Reef. Und das sollte man natürlich nicht mit irgendeiner winzigen Insel vor der Küste Hainans vergleichen. :)

Am selben Tag haben wir uns dann noch um unsere Rückreise gekümmert. Da wir das Chaos an den Bahnhöfen ja bereits gesehen hatten, hatten wir keine große Hoffnung noch in vernünftiger Zeit interessante Verbindungen in Richtung Heimat zu finden. Und haben uns von daher entschieden uns einen weiteren Flug zu gönnen. Leider kosteten alle Flüge in der nächsten Zeit über 200 Euro, was uns einfach zu viel war. Aber am Tag an dem das Frühlingsfest endlich anfangen sollte, gab es einen Flug für nur 60 Euro. Den haben wir dann auch genommen, denn selbst mit den Kosten für weitere neun Tage auf Hainan war es immer noch billiger als sofort abzureisen. Und 17 Tage Sonne waren auch recht verlockend. :d


Leben.
Die nächsten Tage verliefen eigentlich alle recht ähnlich, jeden Tag ging es zum Strand, jeden Abend an einen kleinen Straßenstand Fleischspießchen essen. Nicht besonderes passiert. Super Leben. Kleine Änderungen in der täglichen Routine waren nur mein Versuch morgens am Strand joggen zu gehen und der Besuch des örtlichen Massage-Centers. Das Joggen scheiterte an viel zu vielen Leuten am Strand, dabei war ich extra schon um acht Uhr morgens dort aufgelaufen. Aber Chinesen sind rabiate Frühaufsteher und haben sich dort schon in Massen getummelt. So bin ich bloß eine Runde Schwimmen gegangen. War aber auch nett. Die Massage war dafür ein voller Erfolg, mit “Peter’s VIP Card” konnte man dort eine einstündige Ganzkörper-Massage für sagenhafte anderthalb Euro bekommen. Von professionellen Masseusen in einem durch und durch seriösen Massagesalon. Tolle Sache. Ist hier in Dalian leider nicht so billig, hier müsste ich schon um die zehn Euro auf den Tisch legen. Oder eben in etwas unseriösere Läden gehen die auch weitere Dienste anbieten. ;)


Mit Tim und Roger beim Spießchen-Mann.
Drei Tage bevor es wieder nach Hause gehen sollte haben wir uns dann doch noch mal aufgerafft und sind mit Tim und Roger, die in Hangzhou studieren, in ein nahe liegendes Naturschutzgebiet namens “Jianfengling” gefahren um auch mal ein bisschen Dschungel und Regenwald zu sehen. Da wir unsere Hostels ja schon bezahlt hatten, und leider auch nicht mittendrin mal einen Tag zurück bekommen konnten, sind wir nur für eine Nacht dort geblieben. Sonst wäre es zu teuer geworden. Der Trip hat sich aber auch so richtig gelohnt, ich bin fast geneigt zu sagen, dass das der interessanteste Teil der ganzen Reise war.


Mit Motorrad und Zuckerrohr.
Schon die Fahrt war ziemlich spaßig. Nachdem wir im Ort am Fuße des Waldes angekommen waren, ging es mit den lustigen, kleinen Motorrad-Taxis weiter. Die Strecke war mit knappen 25 Kilometern zwar eigentlich nicht weit, aber es ging den größten Teil bergauf, was die alten Maschinen nicht sonderlich gut geschafft haben. Kathrin und ich durften noch zusammen in einem sitzen, die anderen aber wurden auf halber Strecke als “zu dick” eingestuft und mussten jeder ein eigenes Fahrzeug nehmen. :) Die Fahrer waren alle sehr gut drauf, vermutlich auch deswegen weil wir den Touristenpreis gezahlt haben (aber immer noch viel weniger als das Mädel vom Hostel geschätzt hatte – somit also voll in Ordnung), und haben uns die ganze Strecke über erklärt was denn dort für Pflanzen wachsen und auch einen Zwischenstopp für Fotos eingelegt. Und mir Zuckerrohr gegeben, das zwar nicht einfach zu essen ist, aber lecker schmeckt und sehr erfrischt.


Zwischenstopp zum Dicke tauschen.
Bei dem Stopp musste auch einer der Fahrer aufgeben, weil sein Motorrad es nicht mehr weiter geschafft hätte. Also mussten zwei der “Dicken” nun doch zusammen auf die neueste Maschine. :) Als wir dann endlich am Hotel angekommen waren zu dem wir wollten, haben sie uns dort noch kurz bei den Verhandlungen um ein Zimmer geholfen (was wir auch ziemlich günstig bekommen haben) und uns ihre Nummern gegeben, damit wir sie anrufen können wenn wir wieder zurück wollen.

Am Hotel gab es direkt einen kleinen Rundweg durch den Regenwald den wir auch sofort abgelaufen sind. Mit nur knapp zwei Kilometern war er zwar nicht sonderlich lang, aber die Hitze und vor allem die vielen (verdammt vielen) Treppen haben es doch zu einem recht anstrengenden Ausflug werden lassen. Aber trotzdem spannend! Wir waren, bis auf ein kurzes Kreuzen mit einer chinesischen Reisegruppe, vollkommen allein und konnten in aller Ruhe und ohne störendes Volk alles anschauen. So ein Dschungel ist doch schon was ganz anderes als so ein gewöhnlicher Wald. Höhepunkt des Rundgangs war das plötzliche Ende desselben an einem riesigen Felsbrocken.


Lustige aber unnötige Kletterpartie.
Da wir keine Lust hatten, den gleichen Weg zurück zu laufen, sind wir einfach mal drauf geklettert und haben gesehen, dass es auf der anderen Seite weiter ging. Nachdem wir alle die nicht ganz so triviale (aber auch nicht allzu schwierige) Kletterpartie hinter uns gebracht hatten, haben wir dann festgestellt, dass der Weg eigentlich gar nicht aufgehört hatte, sondern lediglich unter dem Felsen hindurch führte. Kann aber auch wirklich keiner ahnen, dass man durch eine maximal einen Meter hohe Höhle hindurch kriechen soll. :)

Als wir wieder zurück am Hotel waren, waren wir vollkommen fertig und es wurde auch schon langsam dunkel. Da man mitten im Wald nicht sonderlich viele Ausgehmöglichkeiten hat, haben wir uns einfach nur bei einem Bier zusammengesetzt und Karten gespielt. So konnten wir am nächsten Tag auf halbwegs früh weiter ziehen um noch etwas vom Urwald zu Gesicht zu bekommen bevor wir wieder heim mussten. Eine Nacht im Regenwald ist übrigens auch was ganz anderes. Zunächst einmal gibt es natürlich wenig Licht. Wenn wir unsere Lampen im Zimmer ausgeschaltet hatten eigentlich gar keins. Dafür gibt es Sterne. Und zwar viele. So viele Sterne habe ich noch nie im Leben gesehen! Und dazu die Geräusche. Solche Geräusche hört man sonst nur in irgendwelchen Abenteuer-Filmen im Kino. Meisten kurz bevor die Bestie aus dem Gebüsch bricht und alles nieder macht. ;) Gruselig, aber verdammt cool!


Kleiner See.
Am nächsten Morgen sind wir dann auch wie geplant früh ausgecheckt und zu Fuß zu einem vier Kilometer entfernten See gelaufen. Dort sollte es auch ein Touristen-Center geben und da wollten wir uns erkundigen was man denn in der verbleibenden Zeit noch so alles machen könnte und wie man denn so am Besten wieder weg käme. Das Center haben wir auch gefunden, es war nur leider keiner da. :) Blöd. Aber zum Glück gab es eine Übersichtskarte der Gegend und wir hatten schnell eine Ecke ausgemacht in die wir noch unbedingt wollten. Nur leider war die 12 Kilometer weit weg und der letzte Bus in Richtung Heimat fuhr bereits um 18:30 Uhr. Und zum Busbahnhof hätten wir auch noch mindestens eine Stunde gebraucht. Wenn wir ein Taxi oder so gefunden hätten. Aber die gab es dort nicht. Wir hätten zwar unsere Fahrer vom Vortag anrufen können, aber die hätten auch mindestens eine Stunde gebraucht um bei uns zu sein und mit den langsamen Maschinen hätten wir die 12 Kilometer hin und zurück höchstwahrscheinlich nicht geschafft. Ärgerlich.

Wir sind dann einfach mal in Richtung der angepeilten Ecke los gelaufen weil dort auch ein Hotel lag (recht am Anfang der Strecke) in dem wir uns mal erkundigen wollten wie wir das Problem am Besten lösen könnten. Kaum ein paar hundert Meter gelaufen, entdeckten wir ein kleines Restaurant an der Straße. Da wir Hunger hatten, sind wir dort einfach mal eingefallen. Blöderweise haben wir lediglich gefragt ob wir dort etwas essen könnten, so hat uns der Besitzer einfach an einen Tisch verwiesen und uns in Ruhe gelassen. Wir hätten besser gefragt ob er uns auch was zu essen machen könnte. :) Während uns das langsam aufging, sahen wir einen geparkten Kleinbus auf dem Hof. Hey! Damit könnten wir die 12 Kilometer doch sicher schnell schaffen.


Hier haben wir Reis und Fahrer bekommen.
Also los und den Besitzer gefragt. Nach ein bisschen Verhandeln haben wir es dann geschafft, dass er uns mit dem Bus zu dem Punkt bringen würden zu dem wir wollen, dort zwei Stunden lang auf uns warten würde und uns dann bis in das über 100 Kilometer entfernte Sanya zurück fahren. Und das alles für deutlich weniger Geld als die gesamte Hinfahrt gekostet hat. Man muss bloß mit den Leuten reden, dann klappt schon alles! :) Und fünf Schalen gebratenen Reis mit Ei hat er auch noch mit drauf gepackt.


Netter, kleiner Wasserfall.
Nachdem wir gegessen hatten ging es auch sofort los und wir wurden zu unserem Ziel gebracht. Dort gab es ein Wellness-Hotel und eine Stör-Zucht (super Kombination) die wir aber beide links liegen ließen und direkt in den Wald gestapft sind. Wie auch am Vortag absolut menschenleer. Wir sind an einem kleinen Bach entlang über riesige Steine geklettert und immer weiter Richtung Quelle gelaufen, weil sich dort ein besonders hübscher Wasserfall befinden sollte. Links und rechts von uns der Urwald, klarster Himmel und jede Menge Sonne. Das war schon was feines. Nachdem wir den Wasserfall gefunden hatten – und ihn auch für nett befunden hatten – sind wir noch ein Stückchen weiter gelaufen und haben so auch den richtigen, großen Wasserfall entdeckt! ;)


Testperson: Kathrin.
Schon den ganzen Weg über hat immer mal wieder jemand geäußert, dass es doch sicher ziemlich toll wäre hier einfach mal schwimmen zu gehen. Das relativ große Becken vor dem Wasserfall hat diese Idee dann noch einmal ordentlich gekräftigt. Unsere lückenhaften Kenntnisse über den Regenwald und verschiedene Fernseh-Dokus (über sich in den Fuß bohrenden Würmer, Hirnparasiten und böse, kleine Fische die einem den Urinstrahl hinauf schwimmen und sich dann dort festbeißen) haben uns dann aber doch zunächst noch etwas an der Qualität des Einfalls zweifeln lassen. Glücklicherweise hat Kathrin dabei aber die Nerven verloren und ist rein gesprungen. Als sie nach ein paar Sekunden immer noch nicht infernalisch zu schreien angefangen hatte, haben wir das Becken als “gesichert” erklärt und uns dazu gesellt. :d


Tolle Sache.
Bei über 30 Grad, knallender Sonne mitten in einem tropischen Regenwald in ein kristallklares und eiskaltes Wasserbecken unter einem wunderschönen Wasserfall zu springen gehört auf jeden Fall zu den Erfahrungen die ich nicht missen möchte!! Ist super. Ich glaube, ich bin so der Regenwald-Typ… ;) Ich will solche Trips auf jeden Fall nochmal machen.

Nach dem erfrischenden Bad mussten wir uns aber auch schon wieder auf den Rückweg machen und sind, deutsche Pünktlichkeit, auf die Minute genau zwei Stunden nachdem wir losgezogen waren wieder am Bus eingekehrt. Der gute Mann hat uns dann brav (aber langsam) bis vor die Haustür des Hostels gefahren und sich dann wieder auf den langen Heimweg gemacht.

Den nächsten Tag haben wir dann nochmal am Strand verbracht und einen weiteren Tag später ging es dann auch schon weiter nach Beijing. Dort haben wir einen halbwegs günstigen Flug nach Dalian bekommen und sind rechtzeitig wieder zu Hause angekommen um die Stadt in Flammen beobachten zu können…

Der Rest der Fotos befindet sich hier.

9 Kommentare       

Kommentare

Andrej am 28. Februar 2007 um 15:01:

Neid!


Gundula am 28. Februar 2007 um 15:44:

Ich bin ganz traurig,dass der Bericht jetzt schon zu Ende ist!:(
Aber Du machst ja noch eine Reise!
Die Fotos sind auch sehr interessant!


Gerd am 28. Februar 2007 um 19:39:

Hi Mitch,

Dein Reisebericht ist toll. Wo hast Du das bloß alles zwischengespeichert? Im Hirn? Auf Papier? Oder im Laptop (hattest Du den eigentlich mit?)?


Annika am 28. Februar 2007 um 23:39:

Papas Frage würde mich auch mal interessieren – naja, nicht die Frage, sondern deine Antwort darauf! :d Ist ja krass, wieviel du von den einzelnen Reisezielen noch weißt und dass du auch noch alles so detailliert erzählen kannst!

:-? Also ich bin ja mal gespannt, ob du dich, wenn du wieder hier bist, nicht irgendwie “langweilen” wirst. Sooo super spannende Sachen gibt es hier ja nun nicht und man kann sich auch nicht ewig mit Pizza und Döner essen die Zeit vertreiben! :-\


Annika am 28. Februar 2007 um 23:40:

Der letzte Smiley sollte eigentlich der pfeifende Smiley sein…keine Ahnung, warum der nun so aussieht!


dirk am 1. März 2007 um 3:00:

tach ming jung…:d
zu den servicekräfteschlangestehbild…
ich hab gehört das die chinesen einmal im monat ´´gute manieren`` trainieren und ´´in der schlange anstehen`` wegen olympia 2008.
hast du da was von mitbekommen???
ansonsten super bilder und echt beneidenswerte reise. hast bestimmt noch lust auf uni, wa?hehe…
greetz dirk


Mitch am 1. März 2007 um 10:25:

@Andrej: Nicht mehr lange. Oder?

@Gundula: Ja, aber da werde ich nur drei oder vier Orte ansteuern. Glaube ich. ;)

@Gerd: Klassisches Tagebuch auf Papier. Naja, nicht so richtig, eher Stichworte. Aber eben auch Details.

@Annika: Tagebuch! ;) Und wenn ich hier nicht gerade reise, dann ist das Leben auch nicht sonderlich spannend. :) Ähnlich wie in Deutschland, nur eben ohne Pizza und Döner.

@Dirk: Also die standen an weil die zur Arbeit wollten. Die Geschichte von dir hört sich zwar schräg an, aber mittlerweile traue ich den Chinesen alles zu. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass die praktisch üben in der Schlange zu stehen, aber ein Plakat wie man das richtig macht, hängt bestimmt irgendwo. So wie das komische Müll-Wegwerfen-Plakat in unserem Aufzug.


[...] zum Urlaub machen meiner Meinung nach absolut ungeeignet. Also nach Xiamen. Oder wieder nach Sanya. Aber auch hier: Keine oder nur extrem teure [...]


3x13.de » Awesome! am 6. Januar 2009 um 21:15:

[...] finde ich das Wort total schrecklich, denn als ich in Sanya unterwegs war, habe ich einer Gruppe amerikanischer Klischee-Blondinen zuhören müssen, [...]